Ein paar Worte …

Ein halbes Jahr ist es nun schon wieder her, dass ich hier geschrieben haben … nicht schön, aber „así es la vida“ – so ist das Leben.
Und das Leben ist momentan (naja, eigentlich schon ne ganze Weile) hier in VE nicht mehr so ganz einfach. Die Venezolanos und wir, die hier lebenden Ausländer werden mit reichlich Problemen konfrontiert.
Knappheit (oder das gänzliche Fehlen) vieler Dinge gehören nun zu unserem Alltag … das fängt beim Wasser an, geht über die Lebensmittel, Medikamente, Ersatzteile (für alle möglichen Dinge) und endet beim Bargeld. Ja, nicht nur, dass das Geld („dank“ der Hyperinflation) hier täglich an Wert verliert, und man mittlerweile fast mit Schubkarre voller Geld los muss, wenn man einkaufen will … nee, man hat auch noch kurzerhand den Schein mit dem höchsten Wert für ungültig erklärt.

live und mittendrin ;)

Lebensmittelverteilung „casa por casa“
Die Kommunen sollen sich nun um „gerechte“ Lebensmittelverteilungen kümmern ( nach dem die Schlangen vor den Geschäften immer länger wurden und ca 70% der erstandenen Waren – speziell Grundnahrungsmittel und Chemieartikel zu subventionierten Preisen – auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen weiter verkauft wurden / werden ) …
So führte man auch in unserem Ort eine Zählung durch , casa por casa , von Haus zu Haus .

doppelt hält besser ;)

Irgendwie kommt es immer anders als man denkt , hier zumindest.

Auf Grund des Wassermangels ( lang anhaltende Dürre und Missmanagement ) wird unser Wasser seit einiger Zeit schon rationiert.
In unserem Falle bedeutet es , dass wir nur alle 14 Tage mit diesem kostbaren Nass beglückt werden ( mal mehr mal weniger und manchmal auch gar nicht )
Sparen wo es geht – ist ein MUSS geworden.